LoRa-WAN Sensorik & Aktorik als fertiges System

Wir suchen, beschaffen und richten Komponenten ein, aus denen ein nutzbares System entsteht. Sensorik misst, Aktorik schaltet — beides drahtlos über LoRa-WAN, eine Option unter mehreren, passend zu Reichweite, Stromversorgung und Umgebung Ihres Anwendungsfalls.

  • Drahtlose Datenübertragung via LoRa-WAN über mehrere Kilometer
  • Geringer Stromverbrauch — ideal für Batteriebetrieb
  • Sensorik und Aktorik: Messen und Schalten aus einer Hand
  • Komponenten nach Ihrem Anwendungsfall ausgewählt und eingerichtet

Wofür brauche ich das?
Dashboard-Auswertung eines LoRaWAN-Sensors mit Netzwerk-Übersicht und ein InfinityLoop-Sensorknoten in der Hand

LoRa, LoRaWAN, LoRa-Mesh

Klingt nach Buchstabensuppe, ist aber schnell erklärt.

  • LoRa ist die Funktechnik: kleine Datenpakete über große Distanzen, bei minimalem Stromverbrauch.
  • LoRaWAN baut ein festes Netzwerk darüber — Sensoren senden an Gateways, die alles zentral bündeln.
  • LoRa-Mesh braucht dagegen kein festes Gateway: Die Geräte spielen sich die Daten einfach gegenseitig zu, bis sie ankommen.

💡 Sensordaten gehen verloren — Kabel reichen nicht aus.

Maschinen, Tanks und Lager liegen weit verteilt. Kabeltrassen sind teuer oder schlicht nicht realisierbar. Daten kommen lückenhaft oder gar nicht an. Entscheidungen basieren auf alten Zahlen — oder auf Schätzungen.

  • Industriehallen blockieren WLAN-Signale
  • Kabelverlegung kostet pro Meter und ist nicht flexibel
  • Ältere Gebäude haben keine Kabelführung mehr
  • WLAN-Reichweite endet bei 50–80 Metern

Folge: Messpunkte werden manuell abgelesen oder komplett weggelassen. Prozessdaten fehlen im System.

💡 Mitarbeiter fahren raus — statt zu optimieren.

Füllstand, Temperatur, Druck — dreimal pro Tag fährt jemand raus, um Werte zu notieren oder ein Ventil per Hand umzulegen. Anomalien fallen erst auf, wenn jemand vor Ort ist. Bis dahin ist Schaden entstanden oder Prozesszeit verloren.

  • 3× täglich 20 Minuten Fahrt = 1 Arbeitsstunde täglich
  • Über 250 Arbeitstage: 250 verlorene Stunden pro Jahr
  • Verzögerte Reaktion auf Grenzwerte = ungeplante Ausfälle
  • Manuelle Protokolle sind fehleranfällig und schwer auswertbar

Jede Ableseroute und jeder Handgriff vor Ort, der automatisiert wird, gibt dem Team Zeit für echte Arbeit zurück.

Sensorik

Wir stellen ein System aus vorhandenen Komponenten zusammen, das zu Ihrer Reichweite, Stromversorgung und Umgebung passt. LoRa-WAN ist dabei eine Option unter mehreren, nicht die generelle Lösung.

Ein Beispiel: Ein Sensorknoten meldet ein einfaches Zustandssignal über drei Schließerkontakte — robust und leicht auszuwerten.

Diese Kategorien gibt es am Markt — ob und welche davon für Sie sinnvoll sind, klären wir gemeinsam:

Füllstand Pegelstand Durchfluss Temperatur Bodenfeuchte Luftqualität Vibration Tür-/Zustandskontakt

Aktorik

Neben Sensorik übernehmen wir auch Aktorik — zum Beispiel das Schalten von Pumpen, Ventilen oder Beleuchtung aus der Ferne. Das System bindet sich in bestehende IoT-Infrastruktur ein (MQTT, HTTP) und meldet sofort, wenn Werte kritische Grenzen überschreiten und löst entsprechende Aktionen bei der Aktorik aus.

Auch das gibt es am Markt:

Ventile Pumpen Beleuchtung Relais/Schaltausgänge Antriebe
Meinen Anwendungsfall besprechen

Das Erstgespräch ist kostenlos.

Verschiedene LoRaWAN-Sensorgehäuse mit Anschlusskabeln und einem kompakten Zusatzmodul, wie sie in unseren Systemen zum Einsatz kommen

Diese Einwände hören wir oft


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„Warum muss jede Messstelle eine SIM-Karte haben?“

Muss sie nicht: Bei LoRa-WAN funken die Sensoren zum Gateway, nicht jeder einzeln ins Mobilfunknetz. Nur das Gateway braucht überhaupt eine Anbindung — anders als bei SIM-basiertem IoT, wo jedes Gerät einen eigenen Vertrag und laufende Kosten hat. Für eine einzelne Messstelle ist eine SIM-Lösung oft trotzdem die einfachere Wahl. Der Vorteil von LoRaWAN zeigt sich vor allem in der Fläche, bei vielen Messstellen gleichzeitig.

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„Ich will die Daten nicht in die Cloud, sondern direkt in meine Infrastruktur.“

In der Regel läuft die Anbindung über einen Cloud- oder Partnerdienst — meist der wartungsärmste Weg. Ist Ihnen Datenhoheit wichtiger, richten wir stattdessen einen Network-Server direkt bei Ihnen ein, etwa mit dem quelloffenen ChirpStack — dafür übernehmen Sie mehr Eigenverantwortung für Betrieb und Wartung. Wir passen das System an Ihre Bedürfnisse an, nicht umgekehrt.

💬

„Kabel ist zuverlässiger als Funk.“

Oft stimmt das: Sauber verlegt und geschützt ist Kabel kaum zu schlagen. Wir setzen auf Funk, wo Kabel baulich oder wirtschaftlich nicht machbar ist, nicht aus Prinzip. Schlecht geplante Funklösungen sind tatsächlich oft die eigentliche Ursache, wenn Funk als unzuverlässig gilt.

💬

„Was kostet so ein System?“

Das hängt stark vom Einzelfall ab: Was gemessen oder geschaltet wird, wie viele Messstellen es sind, wie groß und wie zugänglich das Einsatzgebiet ist, wie viele Gateways dafür nötig sind und ob die Daten in einen Cloud-Dienst oder auf einen Server bei Ihnen laufen. Eine seriöse Zahl nennen wir deshalb erst, wenn wir Ihren Anwendungsfall kennen. Das Erstgespräch dazu ist kostenlos.

Noch Zweifel, ob LoRaWAN zu Ihrem Fall passt oder was es ungefähr kostet? Genau dafür ist unser kostenloses Erstgespräch da — lassen Sie uns gemeinsam Ihre Lösung finden.

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Bereits geliefert


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LoRa-Überwachungssystem für die öffentliche Hand

Ein Beispiel für das, was wir liefern:

  • 1.500 Sensoren mit 3 Schließerkontakten — spezifiziert, eingerichtet und ausgeliefert
  • Rund 1.000 km² Abdeckung, 30 Gateways
  • Ausgewählte Gateways solarisiert und auf autarken Betrieb vorbereitet — bis zu 7 Tage ohne Sonne
  • Sensor-Anpassung mit unserem Zulieferer, rechtskonformer Import
  • Applicationserver beim Auftraggeber eingerichtet, direkt angebunden an dessen GIS
Geöffnetes Sensorgehäuse mit zusätzlicher, selbst entwickelter Schutzplatine

Selbst entwickelte Schutzplatine — Fertigung und Einbau durch den Hersteller. Behebt reale Montageprobleme.

Solarisiertes Gateway, fest auf einem Hallendach montiert

Gateway für Festmontage solarisiert — bis zu 7 Tage autark, auch ohne Sonne.

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Kein passender Sensor am Markt? Dann entwickeln wir ihn — Hardware, Firmware und Gehäuse aus einer Hand.

Passt das zu Ihrem Anwendungsfall?

Schildern Sie uns kurz Ihre Messstelle — wir sagen ehrlich, ob LoRa-WAN die richtige Lösung ist oder eine Alternative sinnvoller wäre. Etwas Vorbereitung hilft uns (und Ihnen) dabei:

  • Ihr Anwendungsfall: was soll gemessen oder geschaltet werden?
  • Standort und Umgebung: Gebäude, Freifläche, Entfernungen
  • Ungefähre Stückzahl der benötigten Sensoren/Aktoren
  • Vorhandene Infrastruktur: Stromversorgung, Netzwerk, bestehende Systeme

Grobe Angaben reichen — nutzen Sie das Feld „Ihr Projekt" unten dafür, Details klären wir gemeinsam im Gespräch.

Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.